Allgemeine Infos
Amber Kizer liebt saure Süßigkeiten, laute Popmusik und den Geruch von Lilien. Außerdem backt sie für ihr Leben gerne und lebt auf Whidbey Island, einer Insel, die leider nicht in der Südsee liegt, sondern vor der Küste des US-Bundesstaats Washington.
Artikel
Kurzbeschreibung
Das Mädchen Meridian schwebt in größter Gefahr: Als Fenestra ist es ihre Aufgabe, den Seelen der Verstorbenen den Weg in dem Himmel zu weisen – doch sie hat dunkle Gegenspieler, die dies verhindern wollen. Auf der Flucht vor den Aternocti gelangt Meridian in eine friedlich wirkende Kleinstadt, in der sie die Gegenwart einer anderen Fenestra spürt. Kann sie diese finden, bevor die Aternocti es tun?
Rezension


Lange habe ich auf den zweiten Teil gewartet – nachdem Meridian – Dunkle Umarmung im Oktober 2009 im PAN-Verlag erschien und ich nach dem Lesen sofort gegoogelt habe, ob die ganze Geschichte weitergeht, habe ich gewartet und gewartet… bis jetzt! Denn jetzt ist es endlich soweit – Meridian – Flüsternde Seelen ist bei mir angekommen…
Meridian und ihr Wächter Tens haben eine wichtige Aufgabe. Nachdem Meridian nun weiß, dass sie zu den Fenetrae gehört und ein Fenster für die Seelen ist, hat ihr Tante Merry vor ihrem Tod aufgetragen, andere Fenestrae zu finden und ihnen zu helfen. Denn die Aternocci sind nicht weit und kämpfen um jede Seele, die sie auf die Dunkle Seite ziehen können.
Das Buch setzt dort an, wo der erste Teil aufgehört hat. Tens und Merry sind immer noch auf Reisen, auf der Suche nach einem Mädchen mit einer Katze, dass die nächste Fenestra sein könnte. Doch wo sie sie finden sollen, wissen sie nicht. Erst als sie zufällig in einer kleinen Stadt anhalten, scheint alles einen Sinn zu ergeben.
Auch wenn ich mich nicht mehr so wahnsinnig gut an den ersten Teil erinnern kann, finde ich, dass meridian erwachsener geworden ist. Sie hat jetzt verstanden, dass sie eine Gabe hat, die eine Verantwortung mit sich trägt und sie scheint bereit, diese zu trage. Sympathisch dabei machen sie Kleinigkeiten wie die Tatsache, dass sie sich nach einem grünen Schal sehnt oder ein schwarzes Mini-Kleid kauft. Sie ist eben doch ein weitestgehend normales Mädchen.
Auch ihre Beziehung zu Tens wird reifer, auch wenn Meridian nicht das bekommt, was sie eigentlich will. Ich persönlich hätte nichts Dramatisches daran gefunden, wenn die beiden Sex gehabt hätten – aber gut. Immerhin hat sich schön rausgestellt, dass die beiden sich wirklich lieben und auch Eifersucht keine große Gefahr für ihre Beziehung darstellt.
Juliet ist ganz anders als Meridian – und doch haben die beiden viel gemeinsam. Auch sie weiß bis kurz vor ihrem 16. Geburtstag nicht was sie ist, und so ganz glauben mag sie es schon gar nicht. Aber auch alle anderen neuen Personen – Joi, Rumi, Tony, Nicole und auch Bodie – sie alle haben eine tragende Rolle und machen die Geschichte zu dem, was sie ist. Und trotzdem fehlt mir etwas.
Nachdem im ersten Teil alles neu war und man sich erst in die Geschichte einfinden musste, passiert mir im zweiten vergleichsweise zu wenig. Da das Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist, weiß der Leser schnell, wo Meridian und Tens suchen müssten, um Juliet zu finden. Aber trotz vieler Hinweise dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis sie das tatsächlich tun.
Ich war zunächst ein wenig geschockt, als ich hörte, dass der PAN-Verlag mal eben ~ 100 Seiten vom Original-Manuskript gekürzt hat – kann es aber jetzt nach dem Lesen verstehen. Es tut der Geschichte keinen Abbruch, man hat nicht das Gefühl, als würde etwas fehlen.
Letztlich war ich nach dem Lesen allerdings doch unzufrieden. Es stecken viele Informationen im Buch, die ganz sicher wichtig für die noch folgenden Bände sind. Aber im Grunde passiert nichts wahnsinnig Wichtiges. Erhofft hatte ich mir, dass sie Juliet finden, ihr erklären, was sie ist und sie in ihr neues Dasein einführen – wirklich passiert ist davon nur ein Bruchteil. Der Rest folgt hoffentlich noch.
Lesen sollte man das Buch nur, wenn man auch den Vorgänger kennt – alles andere ist Quatsch. Amber Kizer gibt sich nicht mit der Vorgeschichte ab, sondern steigt voll in den zweiten Band ein. Und wenn man keine Ahnung hat, wer Tante Merry und Perimo sind, macht die Geschichte auch keinen Spaß.
Das Cover ist allerdings wieder unglaublich toll, ebenso auch die innere Gestaltung mit den Verzierungen an den jeweiligen Kapitelanfängen. Einfach nur wunderschön und eine richtige Augenweide!
Vielen Dank an PAN für die Bereitstellung
des Rezensionsexemplares!
Allgemeine Infos
Amber Kizer liebt saure Süßigkeiten, laute Popmusik und den Geruch von Lilien. Außerdem backt sie für ihr Leben gerne und lebt auf Whidbey Island, einer Insel, die leider nicht in der Südsee liegt, sondern vor der Küste des US-Bundesstaats Washington.
Artikel
Kurzbeschreibung
Das Mädchen Meridian schwebt in größter Gefahr: Als Fenestra ist es ihre Aufgabe, den Seelen der Verstorbenen den Weg in dem Himmel zu weisen – doch sie hat dunkle Gegenspieler, die dies verhindern wollen. Auf der Flucht vor den Aternocti gelangt Meridian in eine friedlich wirkende Kleinstadt, in der sie die Gegenwart einer anderen Fenestra spürt. Kann sie diese finden, bevor die Aternocti es tun?
Rezension


Lange habe ich auf den zweiten Teil gewartet – nachdem Meridian – Dunkle Umarmung im Oktober 2009 im PAN-Verlag erschien und ich nach dem Lesen sofort gegoogelt habe, ob die ganze Geschichte weitergeht, habe ich gewartet und gewartet… bis jetzt! Denn jetzt ist es endlich soweit – Meridian – Flüsternde Seelen ist bei mir angekommen…
Meridian und ihr Wächter Tens haben eine wichtige Aufgabe. Nachdem Meridian nun weiß, dass sie zu den Fenetrae gehört und ein Fenster für die Seelen ist, hat ihr Tante Merry vor ihrem Tod aufgetragen, andere Fenestrae zu finden und ihnen zu helfen. Denn die Aternocci sind nicht weit und kämpfen um jede Seele, die sie auf die Dunkle Seite ziehen können.
Das Buch setzt dort an, wo der erste Teil aufgehört hat. Tens und Merry sind immer noch auf Reisen, auf der Suche nach einem Mädchen mit einer Katze, dass die nächste Fenestra sein könnte. Doch wo sie sie finden sollen, wissen sie nicht. Erst als sie zufällig in einer kleinen Stadt anhalten, scheint alles einen Sinn zu ergeben.
Auch wenn ich mich nicht mehr so wahnsinnig gut an den ersten Teil erinnern kann, finde ich, dass meridian erwachsener geworden ist. Sie hat jetzt verstanden, dass sie eine Gabe hat, die eine Verantwortung mit sich trägt und sie scheint bereit, diese zu trage. Sympathisch dabei machen sie Kleinigkeiten wie die Tatsache, dass sie sich nach einem grünen Schal sehnt oder ein schwarzes Mini-Kleid kauft. Sie ist eben doch ein weitestgehend normales Mädchen.
Auch ihre Beziehung zu Tens wird reifer, auch wenn Meridian nicht das bekommt, was sie eigentlich will. Ich persönlich hätte nichts Dramatisches daran gefunden, wenn die beiden Sex gehabt hätten – aber gut. Immerhin hat sich schön rausgestellt, dass die beiden sich wirklich lieben und auch Eifersucht keine große Gefahr für ihre Beziehung darstellt.
Juliet ist ganz anders als Meridian – und doch haben die beiden viel gemeinsam. Auch sie weiß bis kurz vor ihrem 16. Geburtstag nicht was sie ist, und so ganz glauben mag sie es schon gar nicht. Aber auch alle anderen neuen Personen – Joi, Rumi, Tony, Nicole und auch Bodie – sie alle haben eine tragende Rolle und machen die Geschichte zu dem, was sie ist. Und trotzdem fehlt mir etwas.
Nachdem im ersten Teil alles neu war und man sich erst in die Geschichte einfinden musste, passiert mir im zweiten vergleichsweise zu wenig. Da das Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist, weiß der Leser schnell, wo Meridian und Tens suchen müssten, um Juliet zu finden. Aber trotz vieler Hinweise dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis sie das tatsächlich tun.
Ich war zunächst ein wenig geschockt, als ich hörte, dass der PAN-Verlag mal eben ~ 100 Seiten vom Original-Manuskript gekürzt hat – kann es aber jetzt nach dem Lesen verstehen. Es tut der Geschichte keinen Abbruch, man hat nicht das Gefühl, als würde etwas fehlen.
Letztlich war ich nach dem Lesen allerdings doch unzufrieden. Es stecken viele Informationen im Buch, die ganz sicher wichtig für die noch folgenden Bände sind. Aber im Grunde passiert nichts wahnsinnig Wichtiges. Erhofft hatte ich mir, dass sie Juliet finden, ihr erklären, was sie ist und sie in ihr neues Dasein einführen – wirklich passiert ist davon nur ein Bruchteil. Der Rest folgt hoffentlich noch.
Lesen sollte man das Buch nur, wenn man auch den Vorgänger kennt – alles andere ist Quatsch. Amber Kizer gibt sich nicht mit der Vorgeschichte ab, sondern steigt voll in den zweiten Band ein. Und wenn man keine Ahnung hat, wer Tante Merry und Perimo sind, macht die Geschichte auch keinen Spaß.
Das Cover ist allerdings wieder unglaublich toll, ebenso auch die innere Gestaltung mit den Verzierungen an den jeweiligen Kapitelanfängen. Einfach nur wunderschön und eine richtige Augenweide!
Vielen Dank an PAN für die Bereitstellung
des Rezensionsexemplares!