Buch-Rezension: "Alterra: Die Gemeinschaft der Drei"

von am 26.04.2010
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Allgemeine Infos

Ein Orkan bricht über New York herein. Innerhalb weniger Stunden versinkt die Stadt in Eis und Schnee. Aus der Dunkelheit, die folgt, schießen blaue Blitze hervor. Als sie verschwunden sind, ist die Welt eine andere geworden: gefährlich und wild, ohne Technik und Zivilisation – und ohne Erwachsene. Übrig sind nur die Kinder, unter ihnen Matt, Tobias und Ambre. Gemeinsam machen sie sich auf in ein unglaubliches Abenteuer ...

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Der 14-jährige Matt lebt mit seinen Eltern in New York und durchlebt ein typisches Leben für sein Alter. Mit seinen besten Freunden Tobias und Newton interessiert er sich für Rollenspiele, verzettelt sich in seiner Freizeit in Unmengen an Spielstunden mit "World of Warcraft" und hat es auch sonst nicht leicht. Denn seine Eltern stehen kurz vor der Scheidung.

Matt und Tobias, die sich bereits aus früher Kindheit kennen, gehen durch dick und dünn. Doch das sie schon bald in eine atemberaubende und gefährliche Welt aufbrechen werden, haben auch sie wohl nicht geglaubt. Als Matt eines Abends in einer dunklen Gasse miterleben musste, wie ein Obdachloser von einem blauen aus der Erde emporsteigenden Blitz erfasst und ausgelöscht wurde, wusste er ganz genau, dass hier etwas nicht stimmte. Der Obdachlose war spurlos verschwunden, lediglich seine Kleider lagen auf dem Asphalt.

Die merkwürdigen Phänomene nahmen aber nicht ab. In den Nachrichten wurde von einem schweren Schneesturm berichtet, der in wenigen Stunden über New York einbrechen sollte. Zum Entsetzen der drei Freunde war der Blizzard aber schon viel früher da, als man es in den Wettervorhersagen ankündigte. Der Sturm zwang schon nach kurzer Zeit sämtliche Elektrogeräte dazu nicht mehr zu funktionieren, lediglich kleine Kerzenlichter waren durch die Fenster der Wohnung noch zu erkennen.

Als Matt mitten in der Nacht wach wurde, war alles aber noch schlimmer als es zuerst den Anschein hatte. Der Sturm hat ganz New York in eine riesige Schneelandschaft verwandelt. Blitze waren in der ganzen Stadt zu sehen … aber keine normalen Blitze. Matt sah mit an, wie dutzende blaue Blitze, solche die auch schon den Obdachlosen in Luft aufgelöst haben, aus dem Boden emporstiegen und die Hauswände förmlich absuchten. Überall klirrten Fensterscheiben in tausende kleine Stücke. Matt wich zurück, konnte den Blitzen aber selbst nicht entkommen.

Nachdem Matt vom Blitz getroffen wurde und erschöpft aufwachte, musste er feststellen, dass diese Blitze ganz New York heimgesucht haben. Seine Eltern und Nachbarn, gar das ganze Hochaus in dem er wohnte, war leer. Kein Mensch war zu sehen, nur noch die Klamotten waren an den Stellen zu sehen, wo die Menschen einst friedlich lagen.

Bewertung unserer Redaktion
Gesamtwertung:
9 von 10 Punkten

Aufmachung:
5 von 5 Sternen!
Inhalt:
5 von 5 Sternen!
Schreibstil:
4 von 5 Sternen!
Unsere Redaktion meint
"Wer sich "Alterra" noch nicht zugelegt hat und sich vorstellen kann, dass ihm eine Welt voller unheimlicher Wesen und Ereignisse gefällt, in der keinerlei Elektrogeräte mehr funktionieren, Erwachsene zu Mutanten oder blutrünstigen Killern geworden sind un"
Buch-Hintergrundwissen

Alterra: Die Gemeinschaft der Drei

  • Termin: 09.08.2009
  • Genre: Fantasy
  • Autor/in: Maxime Chattam
  • Verlag: PAN

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