Buchkritik zu: Meridian - Dunkle Umarmung

von Aliesa am 27.03.2010
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Allgemeine Infos

»Mein Name ist Meridian. Ich gehöre leider nicht zu den Mädchen, die man gerne zu Geburtstagsfeiern einlädt – denn obwohl ich es ganz sicher nicht will, muss ich mein Leben mit dem Tod teilen. Ich bin eine Fenestra: Durch mich gelangen die Seelen der Verstorbenen in den Himmel. Aber davon wusste ich nichts, bis ich sechzehn Jahre alt wurde – und plötzlich in großer Gefahr schwebte... «

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Dieses Buch habe ich ausschließlich und vollkommen unbedacht nur wegen seiner Optik gekauft – ohne den Klappentext zu beachten. Vielleicht war das dumm, in diesem speziellen Fall aber eine gute Entscheidung. "Meridian – Dunkle Umarmung" besticht in erster Linie durch eine liebevolle Aufmachung. Die Covergestaltung ist ansprechend und beim ersten, zwanglosen durchblättern fällt auf, dass zu Beginn eines jeden Kapitels die Seitenränder mit den gleichen Ornamenten wie auf dem Cover in sanftem grau dekoriert sind. Alles in allem ein sehr liebevoll gestaltetes Buch.

Aber nun zum Inhalt…


Auf den ersten Seiten erfährt man, wie Meridian bis zu ihrem 16. Geburtstag lebte; abgekapselt, ohne Freunde, in ständiger Angst, jemanden oder etwas zu verletzen oder gar zu töten, denn sie glaubt, dass sie den Tod bringt. Sie weiß nichts über ihre Gabe und ist mehr als überrascht, als sie an ihrem 16. Geburtstag in einer Nacht- und Nebelaktion zu ihrer Tante geschickt wird, die sie zuvor noch nie gesehen hat. Diese ist selbst eine Fenestra und klärt Meridian auf: Sie tötet die Menschen nicht, sie hilft ihnen, nach dem Tod in den Himmel zu gelangen.

Soweit so gut, wären da nicht die bösen Gegenspieler der Fenestra, die Aternoccti, die die Seelen der Verstorbenen nicht im Himmel, sondern in der Hölle haben wollen. Und sie wollen noch mehr, die Fenestra, die sie zu einer von ihnen machen können und so noch mehr Seelen und damit auch mehr Energie auf die Dunkle Seite ziehen können.

Mit der Hilfe von Tante Merry und Tens, ihrem Wächter, muss Meridian lernen, die Seelen der Menschen, die stärker sind als die der Tiere durch sich hindurch schweben zu lassen, ohne sich in deren Energie zu verheddern und dabei selbst zu sterben. Sie muss ihren Weg finden und eine Entscheidung treffen – und sie hat nicht viel Zeit, denn ihre Tante wird schon bald nicht mehr an ihrer Seite sein, um sie zu unterstützen…

Man kann nicht sagen, dass die Geschichte wirklich "neu" ist. Dafür gab es in letzter zeit zu viele Geschichten über Engel, deren Nachkommen und ihrem Kampf gegen das Böse. Und doch ist "Meridian" anders. An manchen Stellen im Buch entwickelt sich die Handlung zu schnell, so dass man kaum mitkommt. Nichts desto Trotz tut dies der Geschichte keinen Abbruch.
Bewertung unserer Redaktion
Gesamtwertung:
9 von 10 Punkten

Originalität:
5 von 5 Sternen!
Aufmachung:
5 von 5 Sternen!
Schreibstil:
4 von 5 Sternen!
Unsere Redaktion meint
"Ein schönes Buch mit einer interessanten Geschichte für ein paar vergnügliche Lesestunden."
Buch-Hintergrundwissen

Meridian - Dunkle Umarmung

  • Termin: 05.10.2009
  • Genre: Fantasy
  • Autor/in: Amber Kizer
  • Verlag: PAN

Weitere Informationen zum Buch


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