Unsere Buchkritik zu "Sternenwandler"
von Biene Maja am 24.03.2011
Allgemeine Infos
Verliebt war die sechzehnjährige Tori schon hunderte Male. Doch noch nie hat sich ihr Angebeteter vor ihren Augen in schimmernde Luft aufgelöst. Cam Chase, mit seinen tiefgrünen Augen, verbirgt ein Geheimnis vor ihr. Doch was steckt hinter seinen wandlerischen Fähigkeiten? Und wie kann Tori ihm nahe kommen? Betört von seinem Mut und seinem Charme folgt sie Cam auf eine riskante Mission, die sie nicht nur in Lebensgefahr bringt, sondern auch ihr Herz in Liebe entflammen lässt ...
Artikel
Inhalt
Das Buch dreht sich um Tori Hamilton, die furchtbar gerne fliehen würde. Vor ihrer Stadt, vor ihrem Exfreund, vor ihrem Vater, der ihre Mutter immer wieder schlägt. Als ihr eines Abends wieder alles zuviel wurde, ging sie auf ein nahegelegenes Feld und tanzte, denn Ballett war ihre große Leidenschaft. Dabei wurde sie jedoch von ein paar üblen Typen beobachtet, die nichts Gutes vorhatten, als sie sich Tori näherten, doch noch gerade rechtzeitig stürmte ein Hengst hervor und beschützte Tori vor der Bande. Ein Hengst mit smaragdgrünen Augen, der sich vor Toris Augen in Cam Chase verwandelte...
Tori erfährt von Cam alles über die Firma Altus, die vor einigen Jahren Eltern half, Kinder zu bekommen. Dazu wurde sogenannter Abeo-Staub benutzt, der allerdings DNA-Teilchen magnetisch anziehen kann, sodass diese Kinder zu Gestaltwandlern wurden, die die Gestalten jeder beliebiger Person, jedes Tieres oder sogar einer Pflanze annehmen konnten. Nun will Altus den Abeo-Staub nutzen und das bedeutet, dass dieser überall in der Luft sein wird. Für normale Menschen bedeutet das nichts, doch die Gestaltwandler könnten sowohl ihre Kräfte als auch ihr Leben verlieren.
Zusammen mit Cam flieht Tori nun. Vor ihrem Vater, der bei Altus arbeitet, aber vor allem auch vor Altus selbst, denn diese haben auch Seth, Cams Zwillingsbruder entführt, um an ihm Experimente durchzuführen. Zusammen müssen sie herausfinden, wo Seth gefangen gehalten wird und ihn endlich aus den Fängen von Altus befreien...
Kritik
Ich hatte das Buch innerhalb von zwei Tagen durch, denn es lässt sich sehr leicht lesen und ist toll für Zwischendurch. Den Schreibstil von Tracy Buchanan fand ich toll, weil sie es schaffte, ein gesundes Mittelmaß zu finden: Weder zu kompliziert noch zu abgehackt.
Die Geschichte des Abeo-Staubs wurde sehr gut geschildert, sodass sogar der letzte Chemie-Versager alles verstand. Die Geschichte an sich war nicht unbedingt fesselnd, jedoch interessant, gerade durch Probleme, die man im Alltag möglicherweise auch hat: ein sehr strenger Vater, einen anhänglichen Exfreund und einen Jungen, den man mehr als toll findet. In den meisten Fällen handelt es sich aber nicht um einen Gestaltwandler, wie Cam einer ist.
Cams Charakter hat mich immer ein wenig verwirrt. Anfangs mystisch, später treuselig, zwischendurch sexy, aufbrausend und gelegentlich ein wenig machohaft. Ich konnte mir kein richtiges Bild von ihm machen, was ich letztendlich ein bisschen schade finde, aber vielleicht kommt ja in einem nächsten Buch mehr.
Tori war dagegen nicht ganz so wechsellaunig und ich konnte sie ein wenig verstehen, in ihrer Art zu handeln. Manchmal war sie ein wenig zu liebestoll, aber letztendlich war es ja gut gemeint. Apropos liebestoll... wer nicht auf ausführliche Kuss- und Liebesszenen steht, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen, denn diese werden sich im Laufe der Reihe (ich schließe wegen dem offenen Ende des Buches mal, dass es eine Reihe wird), sicher noch vermehren.
Die Charaktere insgesamt waren alle zwar recht gut gewählt und gut passend, jedoch ein wenig zu oberflächlich und zu sprunghaft. Ein Beispiel wäre Cams Mutter Laura, die Tori anfangs noch nahezu hasste und ihr misstraute und plötzlich, nachdem sie sie tanzen sah, total lieb zu ihr war. Irgendwo sollte da doch noch der Anfangszweifel vorhanden sein, finde ich, allerdings merkte man davon nichts.
Mir persönlich hatte das Buch ein bisschen zu wenig Fantasy intus! Die Gestaltwandlerei wurde sehr logisch dargestellt, allerdings kam mir die Sache irgendwie zu kurz, obwohl die gesamte Handlung darum spielte. Die Liebesgeschichte war meiner Meinung nach einfach eher im Vordergrund...
Letztlich bleibt noch das Cover, über das ich mich kein bisschen beschweren kann, denn es ist wirklich hübsch gemacht und das Motiv erscheint auch immer wieder bei den Kapitelanfängen. Wirklich hübsch!
Das Buch ist für zwischendurch wirklich ein Leckerbissen - aber kein Buch, das mich wirklich längere Zeit fesseln konnte.
Allgemeine Infos
Verliebt war die sechzehnjährige Tori schon hunderte Male. Doch noch nie hat sich ihr Angebeteter vor ihren Augen in schimmernde Luft aufgelöst. Cam Chase, mit seinen tiefgrünen Augen, verbirgt ein Geheimnis vor ihr. Doch was steckt hinter seinen wandlerischen Fähigkeiten? Und wie kann Tori ihm nahe kommen? Betört von seinem Mut und seinem Charme folgt sie Cam auf eine riskante Mission, die sie nicht nur in Lebensgefahr bringt, sondern auch ihr Herz in Liebe entflammen lässt ...
Artikel
Inhalt
Das Buch dreht sich um Tori Hamilton, die furchtbar gerne fliehen würde. Vor ihrer Stadt, vor ihrem Exfreund, vor ihrem Vater, der ihre Mutter immer wieder schlägt. Als ihr eines Abends wieder alles zuviel wurde, ging sie auf ein nahegelegenes Feld und tanzte, denn Ballett war ihre große Leidenschaft. Dabei wurde sie jedoch von ein paar üblen Typen beobachtet, die nichts Gutes vorhatten, als sie sich Tori näherten, doch noch gerade rechtzeitig stürmte ein Hengst hervor und beschützte Tori vor der Bande. Ein Hengst mit smaragdgrünen Augen, der sich vor Toris Augen in Cam Chase verwandelte...
Tori erfährt von Cam alles über die Firma Altus, die vor einigen Jahren Eltern half, Kinder zu bekommen. Dazu wurde sogenannter Abeo-Staub benutzt, der allerdings DNA-Teilchen magnetisch anziehen kann, sodass diese Kinder zu Gestaltwandlern wurden, die die Gestalten jeder beliebiger Person, jedes Tieres oder sogar einer Pflanze annehmen konnten. Nun will Altus den Abeo-Staub nutzen und das bedeutet, dass dieser überall in der Luft sein wird. Für normale Menschen bedeutet das nichts, doch die Gestaltwandler könnten sowohl ihre Kräfte als auch ihr Leben verlieren.
Zusammen mit Cam flieht Tori nun. Vor ihrem Vater, der bei Altus arbeitet, aber vor allem auch vor Altus selbst, denn diese haben auch Seth, Cams Zwillingsbruder entführt, um an ihm Experimente durchzuführen. Zusammen müssen sie herausfinden, wo Seth gefangen gehalten wird und ihn endlich aus den Fängen von Altus befreien...
Kritik
Ich hatte das Buch innerhalb von zwei Tagen durch, denn es lässt sich sehr leicht lesen und ist toll für Zwischendurch. Den Schreibstil von Tracy Buchanan fand ich toll, weil sie es schaffte, ein gesundes Mittelmaß zu finden: Weder zu kompliziert noch zu abgehackt.
Die Geschichte des Abeo-Staubs wurde sehr gut geschildert, sodass sogar der letzte Chemie-Versager alles verstand. Die Geschichte an sich war nicht unbedingt fesselnd, jedoch interessant, gerade durch Probleme, die man im Alltag möglicherweise auch hat: ein sehr strenger Vater, einen anhänglichen Exfreund und einen Jungen, den man mehr als toll findet. In den meisten Fällen handelt es sich aber nicht um einen Gestaltwandler, wie Cam einer ist.
Cams Charakter hat mich immer ein wenig verwirrt. Anfangs mystisch, später treuselig, zwischendurch sexy, aufbrausend und gelegentlich ein wenig machohaft. Ich konnte mir kein richtiges Bild von ihm machen, was ich letztendlich ein bisschen schade finde, aber vielleicht kommt ja in einem nächsten Buch mehr.
Tori war dagegen nicht ganz so wechsellaunig und ich konnte sie ein wenig verstehen, in ihrer Art zu handeln. Manchmal war sie ein wenig zu liebestoll, aber letztendlich war es ja gut gemeint. Apropos liebestoll... wer nicht auf ausführliche Kuss- und Liebesszenen steht, sollte lieber die Finger von dem Buch lassen, denn diese werden sich im Laufe der Reihe (ich schließe wegen dem offenen Ende des Buches mal, dass es eine Reihe wird), sicher noch vermehren.
Die Charaktere insgesamt waren alle zwar recht gut gewählt und gut passend, jedoch ein wenig zu oberflächlich und zu sprunghaft. Ein Beispiel wäre Cams Mutter Laura, die Tori anfangs noch nahezu hasste und ihr misstraute und plötzlich, nachdem sie sie tanzen sah, total lieb zu ihr war. Irgendwo sollte da doch noch der Anfangszweifel vorhanden sein, finde ich, allerdings merkte man davon nichts.
Mir persönlich hatte das Buch ein bisschen zu wenig Fantasy intus! Die Gestaltwandlerei wurde sehr logisch dargestellt, allerdings kam mir die Sache irgendwie zu kurz, obwohl die gesamte Handlung darum spielte. Die Liebesgeschichte war meiner Meinung nach einfach eher im Vordergrund...
Letztlich bleibt noch das Cover, über das ich mich kein bisschen beschweren kann, denn es ist wirklich hübsch gemacht und das Motiv erscheint auch immer wieder bei den Kapitelanfängen. Wirklich hübsch!
Das Buch ist für zwischendurch wirklich ein Leckerbissen - aber kein Buch, das mich wirklich längere Zeit fesseln konnte.
Pro
-
durchdachte Story
-
schöner Schreibstil
-
flüssige Handlung
-
überraschende Wendung am Schluss
Contra
-
Charakter recht oberflächlich
-
Liebesgeschichte sehr im Vordergrund
-
Fantasy schon fast zu logisch erklärt